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Sonnenkraft aus Sibirien: Wie im kältesten Land der Welt Solaranlagen entstehen

to Siberia with love: unter diesem Motto feiert die LSG Group diesen Monat die Inbetriebnahme von 5 PV-Anlagen in Sibirien und schreibt damit ihre russische Erfolgsgeschichte fort.

Die Realisierung der PV Anlagen in den Regionen Transbaikalien und Burjatien ist, wie auch bei den vorherigen Projekten in Russland, ein Gemeinschaftsprojekt des Joint Ventures Gildemeister LSG Beteiligungs GmbH, der Investoren Core Value Capital und Green Source GmbH aus Österreich sowie des russischen Projektentwicklers Vershina Development.
Zurückgreifend auf die langjährige Erfahrung als Generalunternehmer (EPC) ist es dem GLSG- Team gelungen innerhalb von sechs Monaten 5 schlüsselfertige Anlagen mit einer Gesamtleistung von 75 MW pünktlich zu errichten. Neben Planung, Beschaffung und Bau waren wir auch für die Lokalisierung und die Qualifizierung der neuen Solarparks zuständig. In der Region Burjatien östlich des Baikalsees entstanden an den Standorten Kabansk, Kyachta und Tarbagataisky Freiflächen-Anlagen mit jeweils 15 MW. „Es gibt reichlich Sonne in unserer Republik und die Entwicklung der Solarenergie stellt eine großartige Perspektive dar“, so Lukovnikov Evgeny Valentinowich, Stellvertretender Vorsitzender der Regierung der Region Burjatien für die Infrastrukturentwicklung.
Das Konzept für die Entwicklung erneuerbarer Energieanlagen in Russland legt besonderes Augenmerk auf die lokale Wertschöpfung bei der Errichtung der Solarkraftwerke. Der Grad der Lokalisierung ist dabei eine entscheidende Voraussetzung für die wirtschaftliche Realisierbarkeit. Daher muss bereits bei der Planung der PV Anlage sichergestellt werden, dass verwendete Komponenten und Gewerke den Lokalisierungsanforderungen entsprechen. Sowohl die Anlagen in der Region Burjatien als auch die Anlagen „Balei“ und „Orlowskiy GOK“ (Tschita, Transbaikalien) bestehen zu 70% aus Komponenten aus Russischer Produktion und erfüllten somit die hohen Lokalisierungsanforderungen.
„Balei“ und „Orlovkiy GOK“ sind die ersten zu 100% privat finanzierten Solarkraftwerke in der Region Transbaikalien im Rahmen des Programms „Energieeinsparung und Verbesserung der Energieeffizienz im Trans-Baikal-Gebiet“. Die PV Anlagen befinden sich in einer der sonnenreichsten Städte Russlands – in Tschita. Im Jahr 2018 verzeichnete die Stadt mehr als 2.500 Sonnenstunden bei einer Maximaltemperatur von 40° C. Laut Prognosen werden die Solarkraftwerke knapp 40 Gigawattstunden Strom im Jahr produzieren, der vor allem den abgelegenen Siedlungen ohne zentrale Stromversorgung zugutekommt. „Wir freuen uns über jedes neue Projekt, besonders wenn es um Energieversorgung geht. Jede dieser PV Anlagen hat eine Leistung von 15 Megawatt und die erzeugte Energie wird dort verteilt, wo sie am dringendsten benötigt wird. Die Regierung freut sich über Investoren, die nach Transbaikalien kommen und wir werden sie bei solchen Projekten weiterhin umfassend unterstützen“, sagt Marat Mirkhaidarov, der amtierende stellvertretende Ministerpräsident der Region bei der Eröffnungsfeier am 31.10.2019.